Der, dessen Namen man nicht sagt


Stellen Sie sich vor, Sie sehen das Weltall. Gerade jetzt nähert sich ein unheimlich schwarzer Planet, bleibt direkt im Zentrum Ihrer Blicke stehen. Mit großer Geschwindigkeit durchqueren Ihre Blicke die Atmosphäre des unheimlich schwarzen Planeten. Zwischen unzähligen schroffen Felsen steht ein pinkfarbenes, irgendwie merkwürdig aussehendes Spacecar, das Sie sofort an ein Barbie-Gartenhäuschen aus der Fernsehwerbung erinnert. Im Inneren des Spacecars sitzt ein unglaublich gut aussehender Mann auf einem pinkfarbenen Plüschhocker und wartet. Im Grunde genommen sollte er nur fünf Minuten warten. Doch er wartet bereits seit zwanzig Minuten. Alles an ihm macht einen höchst erregten Eindruck.


Ich wartete geduldig. Für duschende Frauen hat Zeit eine andere Bedeutung als für normale Menschen. Pünktlich zwanzig Minuten später trat ein blendender Glanz, eingehüllt in einem pinkfarbenen Morgenmantel mit kleinen rosa Röschen am Kragen, ein jungfräulicher Zauber, dessen Füßchen in rosaroten, reich verzierten Plüschpantoffeln steckten, die nur zweieinhalb Zentimeter Blickfläche auf seidenhautbezogene filigrane Waden zuließen, aus der Duschkabine des Mitsubishis.
Sie schlürfte an mir vorüber und fragte: "Echt, willst du Tee?"
Ich war überwältigt. "Ähm ..., Juice..."
"Saft?", fragte ihre hohe Stimme, der ein Begriff wie "Stimmbruch" völlig fremd war.
"Ähm ..., ...bag", stotterte ich und erhob mich, sie weit überragend. Dieser Duft! Diese Betörung, dieses Flämmchen der Lust.
"Sack?", fragte sie. "Du bist mir ja echt einer." Flämmchen? Nein, Waldbrand!
Meine Blicke hingen an ihren vollen Lippen. "Juicebag. Jonny Juicebag. Das ist mein Name." Ganz plötzlich hielten meine Hände ihre Wangen und ich küsste sie leidenschaftlich. "Puera Periit!" Ich sprach in den kurzen Pausen während des Luftholens. Sie schmiegte sich an mich. "Ich habe dich so vermisst!" Der Morgenmantel rutschte von ihrer Schulter. "Du Sinnbild meiner Leidenschaft." Ich bedeckte ihre zarten Schultern mit lieblich saugenden Küssen. "Entdecke meinen männlichen Körper!"
Sie schob mich Richtung Cockpit, betätigte mit dem rechten Fuß, wobei sie mir ihr Knie gegen die Weichteile drückte, die sich allmählich zu Hartteilen verwandelten, einen Hebel am Fahrersitz, der sogleich ausklappte und zu einer großflächigen Spielwiese mutierte. Ihr Knie rieb noch immer an mir. "Was ist das für ein echt großes, hartes Ding, mein Adonis?"
Ich war völlig von Sinnen. "Das ist das mobile Ortungsgerät", hauchte ich, "das mich zu dir führte, Puera Periit, mein Augenstern."
Sie warf mich auf die Spielwiese und kniete auf mir. Innerhalb der nächsten zehn Minuten riss sie mir das pinkfarbene Polyamidfaser-Shirt von meinem muskulösen Oberkörper und zog die leuchtend grüne Raumanzughose von meinen Beinen. Ich lag nackt unter ihr und ließ sie gewähren, sollte sie mich doch vergewaltigen!
Sie beugte sich über mich.
Ich erschrak erneut erbärmlich. Die hocherotische Männerstimme des Mitsubishi-Bordcomputers erklang aus dem Nichts: "Dringende Übertragung! Dringende Übertragung! Dringende Übertragung! Dringende ..."
Sie hielt inne, setzte ein schmollendes Gesicht auf und fragte: "Och, echt? Géromino, wer ruft gerade jetzt an?"
"Es ist Ihr Vater, Puera Periit", sagte die hocherotische Männerstimme des Mitsubishi-Bordcomputers.
Ein 120-Zoll-Monitor fuhr aus dem Cockpit direkt vor das Bett und leuchtete auf. Ein alter, weißhaariger Mann war zu sehen. Er schaute auf uns herab und leckte sich die Lippen. Dann erklang seine Stimme. Eine Stimme, die einen ungewöhnlich starken Befehlston in sich trug, die Stimme eines Anführers.
"Kindchen!", rief die Stimme. "Was tust du da?"
"Wonach sieht es denn aus, Papilein?", fragte Puera Periit mit einer Quietschestimme, als hätte sie gerade ihren zehnten Geburtstag gefeiert.
"Es sieht aus, als wenn du mit diesem hübschen, holden Jüngling Mama und Papa spielst. Rutsch doch mal zur Seite, Kindchen, damit ich ihn intensiv und ausgiebig betrachten kann. Immerhin könnte er der Vater meiner Enkel werden."
"Das ist aber echt meiner!" Etwas bockig rutschte Puera Periit zur Seite. Daraufhin betrachtete mich der Alte, den sie Papilein nannte, intensiv und ausgiebig.
"Gut, gut. Ganz passabel. Selbstverständlich könnte er noch an seinem Bizeps arbeiten, Armbeuge mit der Kurz- oder Langhantel beispielsweise. Und sein Musculus deltoideus, du weißt schon, der Deltamuskel über dem Schultergelenk, der wirkt ein bisschen schlaff. Bei mir hat damals das Frontheben mit Kurzhanteln gewirkt. Und außerdem ..." Er beugte sich fast aus dem Monitor und betrachtete meinen ..., Sie wissen schon, dessen Namen man nicht sagt. "Er müsste unbedingt mal eine Unterleibshaarentfernungsmaske benutzen. Man sieht ja die Palme im Urwald nicht", sagte das kurzzeitig lachende Papilein. "Jedenfalls, weshalb ich anrufe: Wir haben gerade dein Notsignal empfangen, Kindchen. Irgendwer hatte unseren Empfänger auf Red manipuliert. Soll ich jemanden von EICHEL vorbeischicken, damit er Papas Wagen wieder flottmacht?"
Puera Periit öffnete den Mund und sagte: "Ich hab doch echt meine eigene Eichel hier."
Bevor dieser zuckersüße Mund noch etwas mehr sagen konnte, erhob ich mich, präsentierte Papilein damit meinen gesamten, stolzen, stählernen Körper und rief: "Nein!"
Papilein betrachtete mich intensiv. "Nein?", fragte er schließlich. "Was meinst du mit diesem ›Nein‹?"
"Nein!", wiederholte ich. "EICHEL muss nicht kommen. Ich werde Papas Wagen reparieren!" Die Betonung lag auf ›Ich‹ und nicht auf ›Papas Wagen‹ oder auf ›reparieren‹ und schon gar nicht auf ›werde‹".
"Du? Oh. Na, dann. In Ordnung. Ich verstehe. Sicher. - Noch ein Hinweis. Schau doch mal an die Wand hinter dir."
Ich drehte mich um und betrachtete die Wand hinter mir. Sie war pink und leer, bis auf ein großes Nackt-Poster von einem Prachtburschen. "Da ist nichts", stellte ich fest, "außer einem Nackt-Poster von einem Prachtburschen."
"Auf der Rückseite des Posters steht, wie du meine Tochter wohlbehalten nach Keid 3, auch bekannt als Planet 40 Eridani 3, bringen kannst. Es ist ein Geheimweg. Damit kannst du die galaktischen Sperren der Armee der amtierenden hohen Gräfin des Quartiers der Keiden Puberos Puberinosos unbemerkt durchdringen."
Das war tatsächlich ein wichtiger Hinweis. "Danke, Papilein, für diesen wichtigen Hinweis." Ich drehte mich um und präsentierte Papilein damit erneut meinen gesamten, stolzen, stählernen Körper.
Er betrachtete mich und leckte sich wieder die Lippen. "Weißt du, Jonny Juicebag, was an den zwölf Planeten, die Keid 3 alias 40 Eridani 3 umkreisen, so äußerst merkwürdig, beachtlich und verwunderlich ist?"
Das hatte mich Taub auch schon gefragt. "Das Merkwürdige an den zwölf Planeten, die Keid 3 alias 40 Eridani 3 umkreisen, ist, dass es auf keinem der zwölf Planeten auch nur einen einzigen Vulkan zu finden gibt", sagte ich.
"Ist das nicht merkwürdig?", fragte er.
"Sehr merkwürdig", antwortete ich, obwohl ich wahrlich nicht wusste, was daran so merkwürdig wäre.
"Nun ja", meinte Papilein lächelnd. "Auf Roros, dem vierten Planeten im Beteigeuze-System gibt es schließlich auch keinen einzigen Affen. - Lebt nun wohl, wir sehen uns bald. Und du, mach keinen Blödsinn, Kindchen."
Er hob beide Hände hoch und streckte die Finger. Dann bewegte er die beiden kleinen Finger vor die Daumen der jeweiligen Hand, knickte beide Mittelfinger ohne Hilfe nach hinten um, spreizte die Zeige- und Ringfinger beider Hände weit auseinander und wackelte gleichzeitig mit den Daumen.
Puera Periit tat es ihm gleich. Sie hob beide Hände hoch und streckte die Finger. Dann bewegte sie die beiden kleinen Finger vor die Daumen der jeweiligen Hand, knickte beide Mittelfinger ohne Hilfe nach hinten um, spreizte die Zeige- und Ringfinger beider Hände weit auseinander und wackelte gleichzeitig mit den Daumen. "Leb wohl, Papilein."
Der 120-Zoll-Monitor verblasste. Puera Periit wollte sich auf mich stürzen und Küsse auf meinen Waschbrettbauch säen.
Doch der Monitor flammte erneut auf und der alte Mann mit den langen, weißen Haaren war schon wieder zu sehen. Er schaute auf uns herab und leckte sich nochmals die Lippen. Dann rief er: "Der Scheiss muss sprießen!"
"Wenn du uns dauernd unterbrichst, Papilein, dann wird das echt nie was."
Der 120-Zoll-Monitor verblasste vollends. Puera Periit wollte sich auf mich stürzen und Küsse auf meinem Waschbrettbauch säen.
Doch der Monitor flammte erneut auf und der alte Mann mit den langen, weißen Haaren war schon wieder zu sehen. Er schaute auf uns herab und leckte sich schon wieder die Lippen. Dann fragte er: "Könnt ihr auf dem Rückweg vielleicht bei IALD halten? Unser Wasser ist völlig alle. Aber nehmt nicht das Medium, nehmt das mit mittel viel Kohlensäure."
"Sicher bringen wir Wasser mit", antwortete ich. "Wirklich nur das Wasser ist alle?"
"Na ja! Wenn du so fragst, du leckeres Häppchen, ähm, du helles Köpfchen: Nicht nur das Wasser ist alle. Es gibt da noch andere Dinge, die sich dem Ende zuneigen. Mein Babyöl, das Toilettenpapier, die Süßigkeiten, die Milch ..."
"Echt, Papilein, schick uns einfach die Einkaufsliste", säuselte Puera Periit einen äußerst vernünftigen Vorschlag.
"Gut, Kindchen. Gut. Gut. Ich schick euch dann einfach die Einkaufsliste." Noch einmal hob er beide Hände hoch und streckte die Finger. Dann bewegte er die beiden kleinen Finger vor die Daumen der jeweiligen Hand, knickte beide Mittelfinger ohne Hilfe nach hinten um, spreizte die Zeige- und Ringfinger beider Hände weit auseinander, wackelte gleichzeitig mit den Daumen und rief: "Der Scheiss muss sprießen!"
Der 120-Zoll-Monitor verblasste endgültig und fuhr zurück in die Ausgangsposition im Cockpit.
"Übertragung beendet!", rief die hocherotische Männerstimme des Mitsubishi-Bordcomputers. "Ihr könnt weitermachen!"
Puera Periit wollte sich auf mich stürzen und Küsse auf meinen Waschbrettbauch säen. Ich hielt jedoch ihren Kopf fest und küsste zart ihre vollen Lippen. "Warte noch", hauchte ich, obwohl wir beide richtig schön in voller Fahrt waren.
"Warum warten?", piepste ihre liebliche Stimme. "Wir sind doch gerade beide so echt schön in voller Fahrt."
"Für das Warten gibt es etliche Gründe. Erstens: Ich muss Gouge eine sinnvolle Aufgabe erteilen, sonst platzt er uns dazwischen. Zweitens: Dein Vater hat nicht unrecht. Du findest die Palme im Urwald nicht. Ich werde mich vorher der strapaziösen Mühe einer Unterleibshaarentfernungsmaske hingeben. Und schließlich drittens: Darf ich danach deine Dusche benutzen? Ich mag es nicht, wenn ich beim Küssen Haare in meinem Mund wiederfinde, die deine Lippen auf meinem Körper aufgelesen haben könnten, weil sie die Unterleibshaarentfernungsmaske nicht richtig abgesaugt hat."
"Von mir aus. Bedien dich." Sie setzte sich schmollend auf die Bettkante. "Vielleicht stinkst du danach auch nicht mehr so intensiv nach Mann. Wobei mich der intensive Mann-Geruch echt ganz irre macht. - Ich beschäftige mich eben derweil mit meiner IMIFLEI."
"Mit deiner IMIFLEI?", fragte ich erstaunt. Ich stellte mir etwas Merkwürdiges darunter vor. Etwas, das vielleicht aussehen könnte, wie ein ..., dessen Namen man nicht sagt. "Ist deine IMIFLEI so etwas wie ein künstlicher Vergleichsgegenstand, also eine Nachbildung, vielleicht ein Double eines ..., du weißt schon, dessen Namen man nicht sagt?"
"Echt, darf man den Namen denn nicht sagen?", piepste sie. "Oh, das wusste ich nicht." Sie zog einen pinkfarbenen Kasten aus dem Cockpit, klappte ihn auf, steckte die fünf grazilen Fingerchen ihrer grazilen rechten Hand in fünf dafür vorgesehene grazile Löchlein und lächelte mich grazil an.
"Ist dieser Kasten deine IMIFLEI?", fragte ich.
Sie nickte.
"Was ist eine IMIFLEI?", flüsterte ich.
"Soll ich den Namen jetzt echt sagen?", hauchte ihre süße Stimme.
"Oh, ich bitte darum. Sag mir den Namen!", hauchte ich zurück.
"Wie du willst." Ihre Lippen berührten mein rechtes Ohr, während sie säuselte: "Im Mitsubishi integrierte Fingernagel-Lackiereinheit." Sie knabberte an meinem straffen und keinesfalls zu großen rechten Ohrläppchen. "Das ist die IMIFLEI. Hat Papilein mir gekauft. Die Dinger sind vielleicht echt teuer! Dabei gehören die doch wirklich zur Grundausstattung. Ein Sensor tastet die Fingerspitzen ab und berechnet die Nägel, eine Reinigungseinheit mit einem krabbelnden Schleifer reinigt die Oberfläche vom Altlack, die Nägel werden dann mit einer frei mischbaren Farbe lackiert und getrocknet. Der Lack hält zwei bis drei Tage. Mein Baby ist aber echt die Deluxe-Version. Ich kann meine Nägel zusätzlich schneiden und schleifen und kleine Comicgeschichten aufbringen lassen." Nun küsste sie mich auf das rechte Ohr, so dass mein Trommelfell eine Minute lang vibrierte.
"Eine ›Im Mitsubishi integrierte Fingernagel-Lackiereinheit‹?", fragte ich eine Minute später erstaunt.
"Psst!", hauchte sie. "Du darfst den Namen doch echt nicht sagen!"
Sie war so lieblich süß und intelligent.
Ich erhob mich und kroch hastig in die leuchtend grüne Raumanzughose. "Bleib hier, ich bin gleich zurück!", rief ich Puera Periit zu.
"Lass dir ruhig Zeit, Jonny. Echt. Ich schau mir inzwischen die Comicgeschichten auf meinen frischen Nägeln an", zwitscherte ihr Stimmchen.
Ich rannte raus und schlug Gouge die Schleusentür des Spacecars voll gegen das linke Ohrmikrofon. Er hatte an der Tür gelauscht!
"Gouge, du kleines perverses Ferkel, sollst nicht an fremden Türen lauschen!", schimpfte ich ihn aus.
"Verdammt", antwortete er. "Jetzt höre ich nur noch mono. - Was hast du so lange da drin gemacht?"
"Ich habe Puera Periit gefunden. Ich habe ihr berichtet, wie tief wir im Schlamassel sitzen. Nun wollen wir einen Schlachtplan entwerfen. Dabei darfst du nicht stören, Gouge. Hast du verstanden? Irgendwas an diesem Mitsubishi ist defekt. Schließ dich draußen, vorn an ihren Computer, an, finde den Fehler und versuch, ihn zu reparieren. - Alles klar, Gouge?"
"Was ist mit deinem pinkfarbenen Polyamidfaser-Shirt", fragte Gouge, "das du sonst immer über deinem muskulösen Oberkörper trägst?"
"Es ist sehr warm in ihrem Spacecar. Ich wollte nicht schwitzen und riechen."
"Aha", antwortete Gouge. "Du bist dir auch ganz sicher, dass du es nicht rücksichtslos mit Puera Periit treiben wirst, wenn sie ihre Fingernägel lackiert hat und du ohne den Urwald aus der Dusche kommst?"
Mist. Er hatte gelauscht! "Hast du etwa gelauscht, Gouge? Mitnichten. Wir haben keine Dusche, also nutze ich ihre. Siehst du daran etwa irgendwas Verdorbenes?"
"Ich will nur nicht, dass du mit Puera Periit was anstellst, das wir später bereuen könnten. Denke daran, Jonny Juicebag, was Taub uns aufgetragen hat!"
"Nun fang nicht schon wieder davon an, Gouge."
"Oh doch, oh doch! Das werde ich. Er sagte nämlich, dass wir nach Proprokyon fliegen sollten, um Puera Periit zu suchen und sie zu schnappen. Das haben wir geschafft, was beweist, dass alles wahr ist, was Taub von jenem blauen Gnom Red Boll erfahren hatte."
"Nun hör schon auf, Gouge. Taub sagte selbst, dass Red Boll ein sehr häufig besoffener Scheiss-Gott wäre."
"Wir müssen mit Puera Periit nach Red fliegen und sie dort als verlorengegangene Herrin des Quartiers Red in das Volk der Redner einführen!", rief Gouge.
"Gegen das Einführen habe ich grundsätzlich keine Einwände, Gouge."
"Dann sollen wir mit ihr und einer Abordnung Redner nach Keid 3, auch bekannt als Planet 40 Eridani 3, reisen und dafür sorgen, dass sich der leibliche Neffe der amtierenden hohen Gräfin des Quartiers der Keiden Puberos Puberinosos in Puera Periit verliebt!"
"Beruhige dich Gouge. Du willst doch nur zuschauen, wenn Puera Periit mit diesem Prinzen rummacht."
"Will ich nicht! Ich will, dass der leibliche Neffe der amtierenden hohen Gräfin des Quartiers der Keiden Puberos Puberinosos Puera Periit heiratet. Niemand verlangt mehr von dir als diese wenigen Dinge!"
"Wenige Dinge?" Ich wollte schon fluchen, doch ich fing mich wieder. "Leck mich doch, Gouge", sagte ich. "Hast du überhaupt irgendeine Ahnung, was du da von mir verlangst?"
Die Stimme meines MRANGs verfiel wieder in den tragischen, leidenden Unterton, den ich abgrundtief hasste. "Zum ersten Mal in deinem Leben würdest du was Vernünftiges anstellen und drei Völkern gleichzeitig den ersehnten Frieden bringen. Und wir würden die Auktion bei der Interstellare Handelsbörse für billige Einkäufe gewinnen und könnten zurück zur Erde."
"Gouge, deine Stimme fällt schon wieder in den tragischen, leidenden Unterton, den ich abgrundtief hasse. Was willst du denn auf der Erde? Verdammt noch mal? Geh und sieh nach dem Defekt im Mitsubishi. Und lass mich gefälligst mit deinen ewigen Belehrungen in Ruhe!"
Ich kletterte wieder in das Spacecar, schloss die Schleuse und verriegelte sie fest von innen. Dann stieg ich aus meiner leuchtend grünen Raumanzughose, verschwand unter der Dusche, klemmte mir die Unterleibshaarentfernungsmaske von Puera Periit zwischen die Beine, schaltete sie in den Betriebsmodus und biss die Zähne zusammen. Die Haare flutschten raus, ich klemmte die Unterleibshaarentfernungsmaske ab und stellte sie weg. Ich drehte die Dusche auf und genoss das meinen schönen, muskulösen Körper berieselnde, weiche, warme Wasser.
Aus dem Wasserrauschen drang Taubs Stimme an mein Ohr: "Du musst mit Puera Periit und einer Abordnung Redner nach Keid 3, auch bekannt als Planet 40 Eridani 3, reisen und dafür sorgen, dass sich der leibliche Neffe der amtierenden hohen Gräfin des Quartiers der Keiden Puberos Puberinosos in Puera Periit verliebt!"
Ich schaute hinab zu dem, dessen Namen man nicht sagt und flüsterte: "Diesem blöden Prinzen werde ich es zeigen. - Jetzt will ich erst mal fortsetzen, was so gut begonnen hat."