DREHBUCH-EXPOSEE
HELAGONITIS - Das Leipziger Experiment

Exposé zum Drehbuch von Tino Hemmann

Das Jahr 2083. Ein Flug durch die futuristische Stadt Leipzig, mit fliegenden Autos (Auto-Gleiter), zwischen Wolkenkratzern (unter anderem die Eliteuniversität) führt zur Nördlichen Bildungsanstalt, einem abgeriegelten Schulkomplex, in dem Kinder fernab ihrer Familien ausgebildet und erzogen werden. Der zehnjährige Junge TOM erwacht in seinem Einzelzimmer in der Schule. Er verdeutlicht seine Antipathie gegenüber den holografisch über Computer erschaffenen Lehrern und Medizinern. TOM wird überraschend zu einer Routineuntersuchung gerufen. Im Warteraum sitzen noch andere Kinder, die nicht real anwesend sind. Davon erfährt TOM jedoch nichts. Er betritt den Behandlungsraum.

Der zehnjährige TOM erwacht mit neun gleichaltrigen Mädchen und Jungen in einem futuristischen, hermetisch abgeriegelten Bunker im Sektor Drei, dem medizinischen Labor des Bunkers. Noch während der Aufwachphase erlebt er eine erste Begegnung mit den HELAGONITIS, indem sich das schulbekannte Mädchen MARA in rotes Pulver auflöst, das TOM unter einer Glasabdeckung zu ersticken droht.
Auf einem Bildschirm werden Nachrichten zusammengefasst. Darin heißt es unter anderem, dass die als Viren oder Lebensform bezeichneten HELAGONITIS vom Planeten Mars eingeschleppt und militärisch als biologischer Kampfstoff im Nahen Osten eingesetzt wurden. Daraufhin begannen die HELAGONITIS alle organische und anorganische Materie der Erde in rotes Pulver zu verwandeln, das weitere HELAGONITIS darstellt. Die Umwandlung findet nach kurzer Zeit auf der gesamten Erde statt, ganze Kontinente verschwinden. Drei Fronten nähern sich Deutschland, der Untergang der Menschheit ist besiegelt. Eine futuristische Werbung (Medienpräsenz) beendet die Nachrichten.
Der zehnjährige TOM erwacht mit neun gleichaltrigen Mädchen und Jungen in einem futuristischen, hermetisch abgeriegelten Bunker im Sektor Drei, dem medizinischen Labor des Bunkers erneut. Holografische Doktoren helfen den Kindern sich von medizinischen Geräten zu trennen und aufzustehen. TOM beobachtet dabei das Mädchen MARA. Die Kinder werden in Zweiergruppen aufgeteilt und beziehen ihre Wohneinheiten in SEKTOR EINS, fünf sporadisch eingerichteten Wohnräumen: MAXI und LAURA. – DAVID und SARAH. – TOM und LENE. – PAUL und SOPHIE. – PHIL und MARA. Das Mädchen LENE, das mit TOM in einen Raum zieht, wirkt zwei Jahre älter und reifer als all die anderen. Im Zimmer zeigen beide Kinder ihre Abneigung gegenüber einem holografischen Erzieher, beginnen sich zu streiten. LENE erklärt TOM, dass die Kinder des Experiments 50 Jahre in einem Tiefschlaf ohne Alterung verbracht hätten und nun 20 Jahre gemeinsam im hermetisch abgeriegelten Bunker 3000 verbringen würden, dis sich der Bunker schließlich öffnen würde. TOM bildet sich ein, davon zu wissen, erinnert sich jedoch nicht an Einzelheiten. LENE macht TOM begreiflich, dass sie die Tochter des Leipziger Bürgermeisters sei und die zehn Kinder vor der Vernichtung durch die HELAGONITIS gerettet werden sollen, während auf der Oberfläche niemand überleben könnte.

Auf dem Flur zwischen den Sektoren erscheinen die HELAGONITIS TOM, indem sie die Substanz des Flurs kurzzeitig ändern. TOM kann diese Merkwürdigkeiten nicht einordnen.
TOM besuch Sektor Fünf, einen Raum der Besinnung, in dem er dem Hauptcomputer Fragen stellen kann. Dies geschieht mit Hilfe einer holografischen Brille in einem virtuellen Park, kann aber auch andere virtuelle Räume zeigen. Der Computer tritt als virtueller TOM auf und altert mit TOM. Der Computer bestätigt LENES Behauptungen.
Der zehnjährige Junge TOM streitet sich mit LENE im Wohnraum. Während des Streits taucht LENE auf und verschwindet. Außerdem glaubt er ihre Gedanken zu hören.


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Das komplette Exposé erhalten Sie über den Autor Tino Hemmann
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